Ein 40-jähriger Häftling ist im Forensisch-Therapeutischen Zentrum (FTZ) Garsten in Oberösterreich am Montag erstochen worden. Es handelt sich um den zweiten tödlichen Vorfall innerhalb von zwei Wochen in einer Justizanstalt. Befunde der Volksanwaltschaft und einer vom Justizministerium eingesetzten Untersuchungskommission zeigten bereits im Vorfeld systematische Mängel sowie einen gravierenden Personalmangel. Die Situation hat sich bislang kaum verbessert. Die Behörden betonen, dass die Sicherheit der Häftlinge und das Funktionieren der Einrichtungen weiterhin im Fokus stehen. Die genaue Ursache des Vorfalls wird derzeit untersucht. Die Ereignisse werfen Fragen hinsichtlich der Sicherheitsstandards und der Personalausstattung in der Justiz auf. Die Behörden versprechen, die Ergebnisse der Untersuchungen umfassend zu prüfen.