Die Verhandlungen zwischen dem Iran und Oman über die Schifffahrt in der Straße von Hormus sind laut iranischen Angaben in der Endphase (orf.at). Die Gespräche, die seit längerer Zeit stattfinden, sollen nun zu einer Lösung führen, die den Sicherheitsbedenken beider Seiten Rechnung trägt. Obwohl eine Rückkehr zum Status quo vor dem Krieg ausgeschlossen werde, werde eine Zwischenlösung angestrebt, so Teheran. Zudem bestätigte der Iran, dass Gespräche über Vermittler mit den USA stattfinden, um eine Deeskalation zu ermöglichen.
Die iranische Führung lehnte jedoch scharf eine angebliche Bitte um eine Angriffspause ab, die US-Präsident Donald Trump in seiner Rede erwähnt hatte (kleinezeitung.at). Iranische Militärvertreter betonten, dass die Streitkräfte in höchster Alarmbereitschaft seien und auf jede Eventualität vorbereitet seien. Gleichzeitig wies der Iran Trumps Aussage als „eine neue Lüge“ zurück und bestätigte, dass keine solche Bitte an Washington gerichtet worden sei. Die Gespräche mit Oman werden als Teil der Bemühungen um eine stabile Situation in der Region angesehen.


























