Das österreichische Gesundheitsministerium hat am Samstag mitgeteilt, dass die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) erstmals während des Sommers die hitzeassoziierte Sterblichkeit geschätzt hat. Laut Angaben der Behörde wurden im Juni 395 Hitzetote registriert. Dieser Wert ist der höchste in einem Juni seit 2017, berichtete das Ministerium. Die Daten zeigen, dass Österreich weiterhin unter einer starken Hitzewelle leidet, die noch mehrere Tage anhalten soll.
Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit hat die Sterblichkeitsrate aufgrund der Hitze erstmals im Sommer analysiert. Dieser Schritt ist Teil der Bemühungen, die Auswirkungen der extremen Wetterbedingungen auf die Bevölkerung besser zu verstehen. Die Zahlen unterstreichen die Gefahren, die hohe Temperaturen für die Gesundheit bergen können, insbesondere für vulnerable Gruppen wie Senioren oder Menschen mit chronischen Krankheiten.
Die aktuellen Daten bestätigen, dass die Hitzewelle in Österreich weiterhin eine große Belastung für die Bevölkerung darstellt. Die Behörden warnen vor den Risiken und betonen die Notwendigkeit, sich vor der Hitze zu schützen. Die genaue Ursache für die hohe Sterblichkeitsrate wird weiter untersucht, um langfristige Strategien zur Risikominimierung zu entwickeln.


























