Zehntausende Migranten sind in den vergangenen 24 Stunden in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika eingewandert, berichten offizielle Angaben. Laut spanischem Innenministerium gelangten rund 49.000 Menschen von Marokko aus über Land und See in das Gebiet. Ceuta, das an der Küste liegt, ist ein häufiges Ziel für Migranten, die die EU erreichen wollen. Nach dem massiven Andrang entsandte die spanische Regierung zur Unterstützung der örtlichen Polizei Militär (orf.at).
Ein spanisches Gerichtsurteil könnte den Ansturm ausgelöst haben, so berichtet die Zeitung diepresse.com. Zudem spielte eine außenpolitische Entscheidung in Madrid eine Rolle. Die Migranten strömen in die Exklave, die zwischen Spanien und Marokko liegt, und lösen einen Kampf zwischen den beiden Ländern aus (watson.ch).
Der Regionalpräsident spricht von einem humanitären Notstand. Zudem wurden 18 Todesopfer registriert, wie die Quelle faz.net berichtet. Die Situation hat auch internationale Auswirkungen, da Italien Spanien um einen Schengen-Ausschluss bittet (de.nachrichten.yahoo.com).


























