Migranten strömen in Ceuta – Marokko wirft Falschinformationen vor

Die spanische Exklave Ceuta war in der vergangenen Woche von einem massiven Andrang von Migranten erschüttert. Nach Angaben der marokkanischen Regierung versuchten bis zu 40.000 Menschen, die Grenze zu überqueren, wobei Spanien von mehr als 50.000 Menschen spricht. Die Flüchtlinge, hauptsächlich aus Marokko, stellten sich auf die Straße, da sie glaubten, in Spanien ankommen zu können. Viele berichteten, dass sie von Falschinformationen im Internet angestachelt wurden (news.google.com).

Die marokkanische Regierung verwies auf soziale Medien als Auslöser des Chaos. Sie betonte, dass der Andrang nicht organisiert, sondern spontan stattgefunden habe. Ein Sprecher des Innenministeriums verwies zudem auf Schleuser und eine falsche Interpretation eines spanischen Gerichtsurteils (news.at). Viele der Migranten wurden nach Marokko zurückgeschickt, nachdem sie die Exklave erreicht hatten (watson.ch).

In Ceuta standen Zehntausende ohne Wasser und Strom da. Einheimische bauten Barrikaden, andere verteilten Nahrung. Rechtsradikale nutzten die Situation, um ihre Positionen zu verankern. Die spanische Regierung wurde unter Druck gesetzt, während die EU ein Krisentreffen einberief (t-online.de).