Migrantenandrang in Ceuta: Marokko schiebt Schuld auf Falschinformationen

Etwa 60.000 Migranten schwammen von Marokko in die spanische Exklave Ceuta, wo sie von der spanischen Regierung evakuiert wurden. Die meisten sind nach Marokko zurückgekehrt. Die marokkanische Regierung verantwortet den Andrang für falsche Informationen im Internet, die den Migranten den Eindruck vermittelt hätten, sie könnten in Spanien bleiben (news.at).

Die spanische Exklave Ceuta war kurzzeitig von einer riesigen Menschenmenge überrannt. Die Behörden schlossen Läden und versorgten die Migranten mit Wasser. Einige Einheimische errichteten Barrikaden, während andere Essen verteilten. Rechtsradikale nutzten die Situation, um ihre Propaganda zu verbreiten (spiegel.de).

Die spanische Regierung bestätigte, dass die Migranten nicht organisiert waren, sondern spontan kamen. Marokko betont, dass die Schuld nicht auf seine Behörden liege, sondern auf Schleusern und falscher Interpretation von Gerichtsurteilen (faz.net). Die meisten Migranten wurden nach Marokko zurückgeschickt, nachdem sie in Ceuta waren.