Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt hat den versuchten Anschlag mit einer Drohne am Flughafen Leipzig/Halle als „Anschlagsszenario“ bezeichnet. Laut der Website diepresse.com war die Drohne mit Sprengstoff bestückt und wurde entdeckt, bevor sie eingesetzt werden konnte. Dobrindt warnte vor einer hohen Gefährdungslage und betonte, dass auch Menschenansammlungen im Ziel der Angreifer sein könnten. Der Vorfall markiert den ersten bekannten Fall in Deutschland, bei dem eine Drohne mit Sprengstoff genutzt werden sollte.
Der Innenminister plant nun den Ausbau des „Netz der Drohnenabwehr“. Dabei setzt er auf Technik aus Israel und der Ukraine. Dieses Projekt soll die Sicherheit an Flughäfen und anderen kritischen Infrastrukturen erhöhen. Die Drohne wurde in der Nähe des Flughafens entdeckt, was auf eine gezielte Aktion hindeutet. Die genaue Herkunft der Drohne ist noch unklar, aber Dobrindt spricht von „Fremden Mächten“, was auf eine außereuropäische Ursache hinweisen könnte.
![Deutschland im Fadenkreuz: „Erstmals eine Drohne mit Sprengstoff bestückt“ [premium]](https://live.staticflickr.com/6128/6023041727_57fc90bf13_b.jpg)



























